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PHYSIO-PORT AS - Bestimmung der Gefäßsteifigkeit und des Biologischen Gefäßalters

 

Das PHYSIO PORT AS (arterial stiffness) verfügt über neuartige Algorithmen zur Bestimmung der Parameter der arteriellen Gefäßsteifigkeit. Es wird eine herkömmliche Blutdruckmessung mit der modernen UP Aufwärts-Messmethode durchgeführt. Direkt im Anschluss werden für ca. 15 s mehrere Pulswellen des Patienten mit Hilfe der Blutdruckmanschette aufgezeichnet.

 

Die Pulswellen werden speziell vorverarbeitet und anschließend in eine zentral-aortale Pulswelle umgerechnet. Dies geschieht mit Hilfe einer eigenständig aus invasiven Vergleichsdaten ermittelten Übertragungsfunktion im Frequenzbereich d.h. die Pulswellen werden in ihre Grundwellen mit Sinus- und Cosinusanteilen zerlegt, verrechnet und wieder zusammen gefügt.

 

Die berechnete aortale Pulswelle kann dann einer Pulswellenanalyse unterzogen werden, um die Parameter der arteriellen Gefäßsteifigkeit zu ermitteln. Eine Versteifung der Gefäße verringert den Windkesseleffekt der elastischen Gefäßwände. Die Form der Pulswelle wird durch verstärkte Reflexionen der Druckwellen im Gefäßsystem charakteristisch verändert. Der natürliche Alterungsprozess führt zu physiologischen strukturellen Veränderungen der Gefäßwände. Gefäße können sich jedoch zusätzlich frühzeitig durch einen von Risikofaktoren geprägten Lebensstil entsprechend in ihrer Struktur verändern. Die kombinierte Betrachtung der berechneten Gefäßsteifigkeitsparameter und weiterer kardiovaskulärer Risikofaktoren trägt maßgeblich zur kardiovaskulären Primärdiagnostik bei.

Übertragungsfunktion

Gleichzeitige Pulswellenaufzeichnungen in der Aorta ascendens mit Hilfe eines Herzkatheters und an der A. brachialis mit Hilfe der Blutdruckmanschette und eine gemeinsame gleichartige Vorverarbeitung erlauben die Zerlegung der Pulswellen in den Frequenzbereich (Fouriertransformation). Die Verrechnung beider Pulswellenformen erlaubt die Bestimmung des Übertragungswegs in Form einer Übertragungsfunktion. Nachfolgend ist nach Kalibrierung mit dem gemessenen Oberarmblutdruck die Berechnung der zentralen Pulswelle und damit des zentralen Blutdrucks und der Gefäßsteifigkeit möglich. 

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